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ACO Master Baugrund- und Nutzflächenentwässerung

Aufgrund sich anstauenden Wassers im Erdreich ist es aus verschiedensten Gründen nötig, dieses schnellstmöglich abzutransportieren. Dafür bietet sich der Einsatz einer Dränage an. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen der Baugrundentwässerung, zur Entwässerung von Flächen, die an Gebäude grenzen und der Nutzflächenentwässerung für alle übrigen Freiflächen.

ACO Master Baugrundentwässerung
Schäden vermeiden, Werte erhalten

Neun von zehn Bauschäden im Kellerbereich entstehen durch Nässe, die von außen eindringt: Wasser, das nicht versickert, drückt an Wände und ans Fundament Ihres Hauses. Einfache, gelbe Dränrohre allein reichen nicht, um den dadurch entstehenden Schaden zu vermeiden. Zur sicheren und wirkungsvollen Ableitung von Stauwasser werden Systeme für die Baugrundentwässerung eingesetzt. Alle Elemente des Systems sind speziell für den Bereich Baugrundentwässerung entwickelt und optimal aufeinander abgestimmt.
Sie entsprechen der DIN 4095. Mit diesem System ist die Bausubstanz der Gebäude geschützt und Ihre Kellerwände bleiben trocken.

Systemvorteile

  • dauerhafter Schutz der Bausubstanz Ihres Hauses
  • Vermeidung von Bauschäden durch eindringende Nässe
  • perfekt aufeinander abgestimmte Systemelemente nach DIN 4095
Produkte für die Baugrundentwässerung
Baugrundentwässerung gemäß DIN 4095
SystemteilDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
Vollsickerrohr1002,5m2020930 / 81005
Trenn- und Filtervlies 10m² 10m x 102cm2020951 / 81031
Trenn- und Filtervlies 50m² 50m x 102cm2020932 / 81007
Revisionsschacht inkl. Deckel100 (3 Anschlüsse)Durchmesser 31,5cm, 67cm Nutzhöhe, inkl. schwarzem Deckel2020933 / 81009
Aufsatzrohr f. Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, bis 82,5cm Aufstockhöhe, kürzbar2020934 / 81010
Ersatzdeckel für Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, schwarz2020963 / 81910

ACO Master Dränage Nutzflächenentwässerung

Nicht nur Gebäude sind durch Stauwasser gefährdet – auch Nutzflächen können erheblich darunter leiden. Häufige Ursachen sind eine schlechte Versickerung im Boden oder Untergrund. Nimmt ein Gelände zu viel Wasser auf, kann dies zu einer Verschlechterung des Bodenprofils, zum Verlust von Bodenkalk und damit zur Versauerung führen. Die Folgen: Wurzeln ersticken, Unkraut und Moos breitet sich schneller aus, Pflanzenkrankheiten entstehen. Außerdem wird der Boden schwer bearbeitbar.

Die Lösung: Eine Flächendränage.

Je nach Größe des zu entwässernden Grundstücks kommen unterschiedliche Verlegeraster zum Einsatz. In allen Fällen wird das Wasser bis zum Revisionsschacht geleitet und von dort über Hartschläuche in einen Graben, Abwasserkanal oder eine Senkgrube abgeleitet.

Hierbei gilt es die geltenden Vorschriften der Gemeinde zu beachten.

Systemvorteile
  • Schutz der Nutzflächen vor Stauwasser und damit verbundenen Schäden
  • Vermeidung von Bodenprofilverschlechterung und Bodenkalkverlust
  • Reduzierung der Bodenversauerung, wodurch Pflanzen gesund bleiben
  • Verbesserung der Bodenbearbeitbarkeit
  • Vorbeugung gegen Wurzelersticken und Pflanzenkrankheiten
  • Reduzierung von Unkraut- und Moosbildung durch bessere Wasserableitung
  • Flexible Verlegeraster je nach Größe der zu entwässernden Fläche
Produkte für die Nutzflächenentwässerung
SystemteilDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
10m gelocht, Dränagerohr10010m Rolle2020937 / 81015
50m gelocht. Dränagerohr10050m Rolle2020923 / 81000
10m gelocht, Dränagerohr8010m Rolle2020950 / 81030
50m gelocht. Dränagerohr8050m Rolle2020941 / 81020
Trenn- und Filtervlies 10m² 10m x 102cm2020951 / 81031
Trenn- und Filtervlies 50m² 50m x 102cm2020932 / 81007
Revisionsschacht inkl. Deckel100 (3 Anschlüsse)Durchmesser 31,5cm, 67cm Nutzhöhe, inkl. schwarzem Deckel2020933 / 81009
Aufsatzrohr f. Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, bis 82,5cm Aufstockhöhe, kürzbar2020934 / 81010
Ersatzdeckel für Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, schwarz2020963 / 81910
ergänzende SystemteileDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
10m ungelocht. Wellrohr*10010m Rolle2020938 / 81016
50m ungelocht. Wellrohr*10050m Rolle2020940 / 81018
10m ungelocht. Wellrohr*8010m Rolle2020948 / 81026
50m ungelocht. Wellrohr*8050m Rolle2020949 / 81027

* Hinweis zum Wellrohr: Das Wellrohr hat keine Lochung und dient demnach nicht zur Aufnahme und Abgabe des Wassers. Es ist später für den Weitertransport des Wassers zur geplanten Ablaufstelle einzusetzen.

SystemteilDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
50m gelocht, Kokosummantelt10050m Rolle2020925 / 81001
50m gelocht, Kokosummantelt8050m Rolle2020939 / 81017

Verbindungsmuffe

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020927 / 81002
  • DN 80: 2020943 / 81021

Verschlussstopfen

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020936 / 81013
  • DN 80: 2020945 / 81023

Winkelstück 90°

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020928 / 81003
  • DN 80: 2020944 / 81022

T - Stück

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020935 / 81012
  • DN 80: 2020946 / 81024

Reduktionsmuffe DN 100 auf DN 80

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100 auf DN 80: 2020947 / 81025

Übergangsstück Dränrohr DN 100 auf KG Rohr DN/OD 110

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100 auf DN 80: 2020929 / 81004
Einbau einer Baugrundentwässerung
Schritt für Schritt

Bestimmen Sie den Verlauf der Dränanlage. Beachten Sie dabei, dass der Hochpunkt, also der am weitesten vom Ablaufpunkt entfernte Punkt, diesem möglichst diagonal gegenüber liegen sollte (Abb. A). Hinweis: Verwenden Sie für die Baugrundentwässerung nur die orangenen Vollsickerrohre! Andere Rohrarten sind gemäß DIN 4095 „Dränung zum Schutz baulicher Anlagen“ nicht zugelassen.

Setzen Sie an den Eckpunkten der Rohrleitung ACO Master Revisionsschächte. Nach DIN 4095 muss bei jeder Richtungsänderung ein Schacht gesetzt werden (Abb. B).

Durch die Montage eines Aufsatzrohres lässt sich die Schachthöhe dem späteren Bodenniveau stufenlos anpassen. Die gewünschte Höhe wird durch Kürzen des Aufsatzrohres mit einer Säge erreicht. Es sind max. 3 Aufsatzrohre zu verwenden.

Herstellung eines ausreichend breiten Rohrgrabens. Am Hochpunkt muss der Grabenboden mindestens 30 cm unterhalb der Fundamentoberkante liegen. Damit ist sichergestellt, dass der Rohrscheitel des ACO Master Vollsickerrohrs nicht über dem Niveau der Fundamentoberkante liegen wird. (Abb. 1a)

Auf die Abdichtung an der Wand wird die vertikale Sickerschicht aufgebracht. Die Sickerschicht dient zur Aufnahme und Ableitung des Wassers an der Kellerwand. Geeignete Elemente bzw. erforderliche Schichtdicken für die vertikale Sickerschicht sind aus den Angaben des Herstellers zu entnehmen (Abb. 1b).

Auf die vertikale Sickerschicht und den Boden des Rohrgrabens wird Filtervlies ausgelegt.

Hinweis: ausreichend Vlies einplanen, da die komplette Kiespackung damit ummantelt werden muss. (Abb. 1c)

Füllen Sie den mit Flitervlies ausgelegten Graben 10-15 cm hoch mit Kies auf – wir empfehlen Kies mit der Körnung 8/16 mm nach DIN 4226 Teil 1. (Abb. 2a) Erstellen Sie auf der Kiesschicht das Gefälle für die Rohrleitung. Ausgehend vom Hochpunkt muss die Rohrleitung ein Gefälle von mind. 0,5 cm pro Meter aufweisen. Der Hochpunkt selber muss sich mind. 30 cm unter der Oberkante Bodenplatte befinden.

Verlegen Sie die ACO Master Rohre entlang des Streifenfundaments als geschlossene Ringleitung. Achten Sie darauf, dass die Rohre dabei mind. 10 cm von dem Fundament entfernt liegen. Verbinden Sie die Rohre in der Grube mit Steckmuffen und schließen Sie die Leitung an die Revisionsschächte an. (Abb. 2b)

Füllen Sie die Grube weiter mit Kies (Empfehlung: Kies mit Körnung 8/16) auf, bis Sie ca. 30 cm der vertikalen Sickerschicht abgedeckt haben und decken Sie anschließend die Kiespackung mit dem restlichen Filtervlies ab. Das Vlies muss an den Stoßkanten mind. 10 cm überlappen. (Abb. 3a) Dies ist notwendig, damit Sickerschicht und Rohrleitung nicht verschlammen bzw. in ihrer Funktion gestört werden.

Anschließend den Rest der Grube mit Erde auffüllen.

Achten Sie hier auf eine ausreichende Verdichtung der Erde, die mit leichtem Gerät schichtweise erfolgen muss, um eventuell nachfolgende Arbeiten nicht zu gefährden.

Hinweis: Für eine funktionssichere Baugrundentwässerung muss die Planung und Bemessung der Dränleitung durch einen Fachplaner vorgenommen werden.

Verlegeraster bei Nutzflächen
Gefälle: ≥ 0,5cm auf 1m

Schrittweiser Einbau der Nutzflächenentwässerung
Das Wasser wird immer zu einem Revisionsschacht hin- und von dort abgeleitet. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gefälle vom Hochpunkt zum Ablaufpunkt (Revisionsschacht) eingehalten wird
  • Entwässerungsgraben ausheben
  • Einbautiefen* beachten
  • Vlies einlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht
  • Dränagerohr verlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht, rundherum
  • Vlies überlappend zusammenschlagen
  • Entwässerungsgraben schließen
  • Bodenoberfläche wieder herstellen
  • Rohrabstand 5-6 m für optimale Funktion

Gefälle von ≥ 0,5cm auf 1m beachten

*Einbautiefen
  • Rasen: 30-50 cm Muttererde
  • Gemüsegarten: 50-80 cm Muttererde
  • Obstgarten und Bäume: 80-150 cm Muttererde

Einbau einer Baugrundentwässerung
Schritt für Schritt

Bestimmen Sie den Verlauf der Dränanlage. Beachten Sie dabei, dass der Hochpunkt, also der am weitesten vom Ablaufpunkt entfernte Punkt, diesem möglichst diagonal gegenüber liegen sollte (Abb. A). Hinweis: Verwenden Sie für die Baugrundentwässerung nur die orangenen Vollsickerrohre! Andere Rohrarten sind gemäß DIN 4095 „Dränung zum Schutz baulicher Anlagen“ nicht zugelassen.

Setzen Sie an den Eckpunkten der Rohrleitung ACO Master Revisionsschächte. Nach DIN 4095 muss bei jeder Richtungsänderung ein Schacht gesetzt werden (Abb. B).

Durch die Montage eines Aufsatzrohres lässt sich die Schachthöhe dem späteren Bodenniveau stufenlos anpassen. Die gewünschte Höhe wird durch Kürzen des Aufsatzrohres mit einer Säge erreicht. Es sind max. 3 Aufsatzrohre zu verwenden.

Herstellung eines ausreichend breiten Rohrgrabens. Am Hochpunkt muss der Grabenboden mindestens 30 cm unterhalb der Fundamentoberkante liegen. Damit ist sichergestellt, dass der Rohrscheitel des ACO Master Vollsickerrohrs nicht über dem Niveau der Fundamentoberkante liegen wird. (Abb. 1a)

Auf die Abdichtung an der Wand wird die vertikale Sickerschicht aufgebracht. Die Sickerschicht dient zur Aufnahme und Ableitung des Wassers an der Kellerwand. Geeignete Elemente bzw. erforderliche Schichtdicken für die vertikale Sickerschicht sind aus den Angaben des Herstellers zu entnehmen (Abb. 1b).

Auf die vertikale Sickerschicht und den Boden des Rohrgrabens wird Filtervlies ausgelegt.

Hinweis: ausreichend Vlies einplanen, da die komplette Kiespackung damit ummantelt werden muss. (Abb. 1c)

Füllen Sie den mit Flitervlies ausgelegten Graben 10-15 cm hoch mit Kies auf – wir empfehlen Kies mit der Körnung 8/16 mm nach DIN 4226 Teil 1. (Abb. 2a) Erstellen Sie auf der Kiesschicht das Gefälle für die Rohrleitung. Ausgehend vom Hochpunkt muss die Rohrleitung ein Gefälle von mind. 0,5 cm pro Meter aufweisen. Der Hochpunkt selber muss sich mind. 30 cm unter der Oberkante Bodenplatte befinden.

Verlegen Sie die ACO Master Rohre entlang des Streifenfundaments als geschlossene Ringleitung. Achten Sie darauf, dass die Rohre dabei mind. 10 cm von dem Fundament entfernt liegen. Verbinden Sie die Rohre in der Grube mit Steckmuffen und schließen Sie die Leitung an die Revisionsschächte an. (Abb. 2b)

Füllen Sie die Grube weiter mit Kies (Empfehlung: Kies mit Körnung 8/16) auf, bis Sie ca. 30 cm der vertikalen Sickerschicht abgedeckt haben und decken Sie anschließend die Kiespackung mit dem restlichen Filtervlies ab. Das Vlies muss an den Stoßkanten mind. 10 cm überlappen. (Abb. 3a) Dies ist notwendig, damit Sickerschicht und Rohrleitung nicht verschlammen bzw. in ihrer Funktion gestört werden.

Anschließend den Rest der Grube mit Erde auffüllen.

Achten Sie hier auf eine ausreichende Verdichtung der Erde, die mit leichtem Gerät schichtweise erfolgen muss, um eventuell nachfolgende Arbeiten nicht zu gefährden.

Hinweis: Für eine funktionssichere Baugrundentwässerung muss die Planung und Bemessung der Dränleitung durch einen Fachplaner vorgenommen werden.

Verlegeraster bei Nutzflächen
Gefälle: ≥ 0,5cm auf 1m

Schrittweiser Einbau der Nutzflächenentwässerung
Das Wasser wird immer zu einem Revisionsschacht hin- und von dort abgeleitet. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gefälle vom Hochpunkt zum Ablaufpunkt (Revisionsschacht) eingehalten wird
  • Entwässerungsgraben ausheben
  • Einbautiefen* beachten
  • Vlies einlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht
  • Dränagerohr verlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht, rundherum
  • Vlies überlappend zusammenschlagen
  • Entwässerungsgraben schließen
  • Bodenoberfläche wieder herstellen
  • Rohrabstand 5-6 m für optimale Funktion

Gefälle von ≥ 0,5cm auf 1m beachten

*Einbautiefen
  • Rasen: 30-50 cm Muttererde
  • Gemüsegarten: 50-80 cm Muttererde
  • Obstgarten und Bäume: 80-150 cm Muttererde

Alle Angaben in unseren Unterlagen, unsere im Einzelfall erfolgende anwendungstechnische Beratung sowie sonstige Empfehlungen gründen sich auf umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen und langjährige Erfahrungen. Sie sind jedoch unverbindlich und befreien den Adressaten, insbesondere Planer und den Verarbeiter nicht davon, die Produkte und Einbauanleitungen, sowie evtl. in Bezug genommene allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen, unter Berücksichtigung aller örtlichen Gegebenheiten, der technischen Regelwerke und des aktuellen Standes der Technik selbst zu prüfen. Insbesondere erbringen wir mit unseren Angaben, Empfehlungen und Hinweisen auch im Einzelfall keine Planungsleistungen.


Alle Angaben in unseren Unterlagen, unsere im Einzelfall erfolgende anwendungstechnische Beratung sowie sonstige Empfehlungen gründen sich auf umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen und langjährige Erfahrungen. Sie sind jedoch unverbindlich und befreien den Adressaten, insbesondere Planer und den Verarbeiter nicht davon, die Produkte und Einbauanleitungen, sowie evtl. in Bezug genommene allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen, unter Berücksichtigung aller örtlichen Gegebenheiten, der technischen Regelwerke und des aktuellen Standes der Technik selbst zu prüfen. Insbesondere erbringen wir mit unseren Angaben, Empfehlungen und Hinweisen auch im Einzelfall keine Planungsleistungen.

ACO Master Baugrundentwässerung
Schäden vermeiden, Werte erhalten

Neun von zehn Bauschäden im Kellerbereich entstehen durch Nässe, die von außen eindringt: Wasser, das nicht versickert, drückt an Wände und ans Fundament Ihres Hauses. Einfache, gelbe Dränrohre allein reichen nicht, um den dadurch entstehenden Schaden zu vermeiden. Zur sicheren und wirkungsvollen Ableitung von Stauwasser werden Systeme für die Baugrundentwässerung eingesetzt. Alle Elemente des Systems sind speziell für den Bereich Baugrundentwässerung entwickelt und optimal aufeinander abgestimmt.
Sie entsprechen der DIN 4095. Mit diesem System ist die Bausubstanz der Gebäude geschützt und Ihre Kellerwände bleiben trocken.

Systemvorteile

  • dauerhafter Schutz der Bausubstanz Ihres Hauses
  • Vermeidung von Bauschäden durch eindringende Nässe
  • perfekt aufeinander abgestimmte Systemelemente nach DIN 4095
Produkte für die Baugrundentwässerung
Baugrundentwässerung gemäß DIN 4095
SystemteilDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
Vollsickerrohr1002,5m2020930 / 81005
Trenn- und Filtervlies 10m² 10m x 102cm2020951 / 81031
Trenn- und Filtervlies 50m² 50m x 102cm2020932 / 81007
Revisionsschacht inkl. Deckel100 (3 Anschlüsse)Durchmesser 31,5cm, 67cm Nutzhöhe, inkl. schwarzem Deckel2020933 / 81009
Aufsatzrohr f. Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, bis 82,5cm Aufstockhöhe, kürzbar2020934 / 81010
Ersatzdeckel für Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, schwarz2020963 / 81910

ACO Master Dränage Nutzflächenentwässerung

Nicht nur Gebäude sind durch Stauwasser gefährdet – auch Nutzflächen können erheblich darunter leiden. Häufige Ursachen sind eine schlechte Versickerung im Boden oder Untergrund. Nimmt ein Gelände zu viel Wasser auf, kann dies zu einer Verschlechterung des Bodenprofils, zum Verlust von Bodenkalk und damit zur Versauerung führen. Die Folgen: Wurzeln ersticken, Unkraut und Moos breitet sich schneller aus, Pflanzenkrankheiten entstehen. Außerdem wird der Boden schwer bearbeitbar.

Die Lösung: Eine Flächendränage.

Je nach Größe des zu entwässernden Grundstücks kommen unterschiedliche Verlegeraster zum Einsatz. In allen Fällen wird das Wasser bis zum Revisionsschacht geleitet und von dort über Hartschläuche in einen Graben, Abwasserkanal oder eine Senkgrube abgeleitet.

Hierbei gilt es die geltenden Vorschriften der Gemeinde zu beachten.

Systemvorteile
  • Schutz der Nutzflächen vor Stauwasser und damit verbundenen Schäden
  • Vermeidung von Bodenprofilverschlechterung und Bodenkalkverlust
  • Reduzierung der Bodenversauerung, wodurch Pflanzen gesund bleiben
  • Verbesserung der Bodenbearbeitbarkeit
  • Vorbeugung gegen Wurzelersticken und Pflanzenkrankheiten
  • Reduzierung von Unkraut- und Moosbildung durch bessere Wasserableitung
  • Flexible Verlegeraster je nach Größe der zu entwässernden Fläche
Produkte für die Nutzflächenentwässerung
SystemteilDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
10m gelocht, Dränagerohr10010m Rolle2020937 / 81015
50m gelocht. Dränagerohr10050m Rolle2020923 / 81000
10m gelocht, Dränagerohr8010m Rolle2020950 / 81030
50m gelocht. Dränagerohr8050m Rolle2020941 / 81020
Trenn- und Filtervlies 10m² 10m x 102cm2020951 / 81031
Trenn- und Filtervlies 50m² 50m x 102cm2020932 / 81007
Revisionsschacht inkl. Deckel100 (3 Anschlüsse)Durchmesser 31,5cm, 67cm Nutzhöhe, inkl. schwarzem Deckel2020933 / 81009
Aufsatzrohr f. Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, bis 82,5cm Aufstockhöhe, kürzbar2020934 / 81010
Ersatzdeckel für Revisionsschacht Durchmesser 31,5cm, schwarz2020963 / 81910
ergänzende SystemteileDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
10m ungelocht. Wellrohr*10010m Rolle2020938 / 81016
50m ungelocht. Wellrohr*10050m Rolle2020940 / 81018
10m ungelocht. Wellrohr*8010m Rolle2020948 / 81026
50m ungelocht. Wellrohr*8050m Rolle2020949 / 81027

* Hinweis zum Wellrohr: Das Wellrohr hat keine Lochung und dient demnach nicht zur Aufnahme und Abgabe des Wassers. Es ist später für den Weitertransport des Wassers zur geplanten Ablaufstelle einzusetzen.

SystemteilDNMaßeArtikel-Nr. SAP / proAlpha
50m gelocht, Kokosummantelt10050m Rolle2020925 / 81001
50m gelocht, Kokosummantelt8050m Rolle2020939 / 81017

Verbindungsmuffe

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020927 / 81002
  • DN 80: 2020943 / 81021

Verschlussstopfen

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020936 / 81013
  • DN 80: 2020945 / 81023

Winkelstück 90°

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020928 / 81003
  • DN 80: 2020944 / 81022

T - Stück

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100: 2020935 / 81012
  • DN 80: 2020946 / 81024

Reduktionsmuffe DN 100 auf DN 80

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100 auf DN 80: 2020947 / 81025

Übergangsstück Dränrohr DN 100 auf KG Rohr DN/OD 110

  • Art.Nr. SAP / proAlpha
  • DN 100 auf DN 80: 2020929 / 81004

Einbau einer Baugrundentwässerung
Schritt für Schritt

Bestimmen Sie den Verlauf der Dränanlage. Beachten Sie dabei, dass der Hochpunkt, also der am weitesten vom Ablaufpunkt entfernte Punkt, diesem möglichst diagonal gegenüber liegen sollte (Abb. A). Hinweis: Verwenden Sie für die Baugrundentwässerung nur die orangenen Vollsickerrohre! Andere Rohrarten sind gemäß DIN 4095 „Dränung zum Schutz baulicher Anlagen“ nicht zugelassen.

Setzen Sie an den Eckpunkten der Rohrleitung ACO Master Revisionsschächte. Nach DIN 4095 muss bei jeder Richtungsänderung ein Schacht gesetzt werden (Abb. B).

Durch die Montage eines Aufsatzrohres lässt sich die Schachthöhe dem späteren Bodenniveau stufenlos anpassen. Die gewünschte Höhe wird durch Kürzen des Aufsatzrohres mit einer Säge erreicht. Es sind max. 3 Aufsatzrohre zu verwenden.

Herstellung eines ausreichend breiten Rohrgrabens. Am Hochpunkt muss der Grabenboden mindestens 30 cm unterhalb der Fundamentoberkante liegen. Damit ist sichergestellt, dass der Rohrscheitel des ACO Master Vollsickerrohrs nicht über dem Niveau der Fundamentoberkante liegen wird. (Abb. 1a)

Auf die Abdichtung an der Wand wird die vertikale Sickerschicht aufgebracht. Die Sickerschicht dient zur Aufnahme und Ableitung des Wassers an der Kellerwand. Geeignete Elemente bzw. erforderliche Schichtdicken für die vertikale Sickerschicht sind aus den Angaben des Herstellers zu entnehmen (Abb. 1b).

Auf die vertikale Sickerschicht und den Boden des Rohrgrabens wird Filtervlies ausgelegt.

Hinweis: ausreichend Vlies einplanen, da die komplette Kiespackung damit ummantelt werden muss. (Abb. 1c)

Füllen Sie den mit Flitervlies ausgelegten Graben 10-15 cm hoch mit Kies auf – wir empfehlen Kies mit der Körnung 8/16 mm nach DIN 4226 Teil 1. (Abb. 2a) Erstellen Sie auf der Kiesschicht das Gefälle für die Rohrleitung. Ausgehend vom Hochpunkt muss die Rohrleitung ein Gefälle von mind. 0,5 cm pro Meter aufweisen. Der Hochpunkt selber muss sich mind. 30 cm unter der Oberkante Bodenplatte befinden.

Verlegen Sie die ACO Master Rohre entlang des Streifenfundaments als geschlossene Ringleitung. Achten Sie darauf, dass die Rohre dabei mind. 10 cm von dem Fundament entfernt liegen. Verbinden Sie die Rohre in der Grube mit Steckmuffen und schließen Sie die Leitung an die Revisionsschächte an. (Abb. 2b)

Füllen Sie die Grube weiter mit Kies (Empfehlung: Kies mit Körnung 8/16) auf, bis Sie ca. 30 cm der vertikalen Sickerschicht abgedeckt haben und decken Sie anschließend die Kiespackung mit dem restlichen Filtervlies ab. Das Vlies muss an den Stoßkanten mind. 10 cm überlappen. (Abb. 3a) Dies ist notwendig, damit Sickerschicht und Rohrleitung nicht verschlammen bzw. in ihrer Funktion gestört werden.

Anschließend den Rest der Grube mit Erde auffüllen.

Achten Sie hier auf eine ausreichende Verdichtung der Erde, die mit leichtem Gerät schichtweise erfolgen muss, um eventuell nachfolgende Arbeiten nicht zu gefährden.

Hinweis: Für eine funktionssichere Baugrundentwässerung muss die Planung und Bemessung der Dränleitung durch einen Fachplaner vorgenommen werden.

Verlegeraster bei Nutzflächen
Gefälle: ≥ 0,5cm auf 1m

Schrittweiser Einbau der Nutzflächenentwässerung
Das Wasser wird immer zu einem Revisionsschacht hin- und von dort abgeleitet. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gefälle vom Hochpunkt zum Ablaufpunkt (Revisionsschacht) eingehalten wird
  • Entwässerungsgraben ausheben
  • Einbautiefen* beachten
  • Vlies einlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht
  • Dränagerohr verlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht, rundherum
  • Vlies überlappend zusammenschlagen
  • Entwässerungsgraben schließen
  • Bodenoberfläche wieder herstellen
  • Rohrabstand 5-6 m für optimale Funktion

Gefälle von ≥ 0,5cm auf 1m beachten

*Einbautiefen
  • Rasen: 30-50 cm Muttererde
  • Gemüsegarten: 50-80 cm Muttererde
  • Obstgarten und Bäume: 80-150 cm Muttererde

Einbau einer Baugrundentwässerung
Schritt für Schritt

Bestimmen Sie den Verlauf der Dränanlage. Beachten Sie dabei, dass der Hochpunkt, also der am weitesten vom Ablaufpunkt entfernte Punkt, diesem möglichst diagonal gegenüber liegen sollte (Abb. A). Hinweis: Verwenden Sie für die Baugrundentwässerung nur die orangenen Vollsickerrohre! Andere Rohrarten sind gemäß DIN 4095 „Dränung zum Schutz baulicher Anlagen“ nicht zugelassen.

Setzen Sie an den Eckpunkten der Rohrleitung ACO Master Revisionsschächte. Nach DIN 4095 muss bei jeder Richtungsänderung ein Schacht gesetzt werden (Abb. B).

Durch die Montage eines Aufsatzrohres lässt sich die Schachthöhe dem späteren Bodenniveau stufenlos anpassen. Die gewünschte Höhe wird durch Kürzen des Aufsatzrohres mit einer Säge erreicht. Es sind max. 3 Aufsatzrohre zu verwenden.

Herstellung eines ausreichend breiten Rohrgrabens. Am Hochpunkt muss der Grabenboden mindestens 30 cm unterhalb der Fundamentoberkante liegen. Damit ist sichergestellt, dass der Rohrscheitel des ACO Master Vollsickerrohrs nicht über dem Niveau der Fundamentoberkante liegen wird. (Abb. 1a)

Auf die Abdichtung an der Wand wird die vertikale Sickerschicht aufgebracht. Die Sickerschicht dient zur Aufnahme und Ableitung des Wassers an der Kellerwand. Geeignete Elemente bzw. erforderliche Schichtdicken für die vertikale Sickerschicht sind aus den Angaben des Herstellers zu entnehmen (Abb. 1b).

Auf die vertikale Sickerschicht und den Boden des Rohrgrabens wird Filtervlies ausgelegt.

Hinweis: ausreichend Vlies einplanen, da die komplette Kiespackung damit ummantelt werden muss. (Abb. 1c)

Füllen Sie den mit Flitervlies ausgelegten Graben 10-15 cm hoch mit Kies auf – wir empfehlen Kies mit der Körnung 8/16 mm nach DIN 4226 Teil 1. (Abb. 2a) Erstellen Sie auf der Kiesschicht das Gefälle für die Rohrleitung. Ausgehend vom Hochpunkt muss die Rohrleitung ein Gefälle von mind. 0,5 cm pro Meter aufweisen. Der Hochpunkt selber muss sich mind. 30 cm unter der Oberkante Bodenplatte befinden.

Verlegen Sie die ACO Master Rohre entlang des Streifenfundaments als geschlossene Ringleitung. Achten Sie darauf, dass die Rohre dabei mind. 10 cm von dem Fundament entfernt liegen. Verbinden Sie die Rohre in der Grube mit Steckmuffen und schließen Sie die Leitung an die Revisionsschächte an. (Abb. 2b)

Füllen Sie die Grube weiter mit Kies (Empfehlung: Kies mit Körnung 8/16) auf, bis Sie ca. 30 cm der vertikalen Sickerschicht abgedeckt haben und decken Sie anschließend die Kiespackung mit dem restlichen Filtervlies ab. Das Vlies muss an den Stoßkanten mind. 10 cm überlappen. (Abb. 3a) Dies ist notwendig, damit Sickerschicht und Rohrleitung nicht verschlammen bzw. in ihrer Funktion gestört werden.

Anschließend den Rest der Grube mit Erde auffüllen.

Achten Sie hier auf eine ausreichende Verdichtung der Erde, die mit leichtem Gerät schichtweise erfolgen muss, um eventuell nachfolgende Arbeiten nicht zu gefährden.

Hinweis: Für eine funktionssichere Baugrundentwässerung muss die Planung und Bemessung der Dränleitung durch einen Fachplaner vorgenommen werden.

Verlegeraster bei Nutzflächen
Gefälle: ≥ 0,5cm auf 1m

Schrittweiser Einbau der Nutzflächenentwässerung
Das Wasser wird immer zu einem Revisionsschacht hin- und von dort abgeleitet. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gefälle vom Hochpunkt zum Ablaufpunkt (Revisionsschacht) eingehalten wird
  • Entwässerungsgraben ausheben
  • Einbautiefen* beachten
  • Vlies einlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht
  • Dränagerohr verlegen
  • 10-15 cm Kiesschicht, rundherum
  • Vlies überlappend zusammenschlagen
  • Entwässerungsgraben schließen
  • Bodenoberfläche wieder herstellen
  • Rohrabstand 5-6 m für optimale Funktion

Gefälle von ≥ 0,5cm auf 1m beachten

*Einbautiefen
  • Rasen: 30-50 cm Muttererde
  • Gemüsegarten: 50-80 cm Muttererde
  • Obstgarten und Bäume: 80-150 cm Muttererde

Alle Angaben in unseren Unterlagen, unsere im Einzelfall erfolgende anwendungstechnische Beratung sowie sonstige Empfehlungen gründen sich auf umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen und langjährige Erfahrungen. Sie sind jedoch unverbindlich und befreien den Adressaten, insbesondere Planer und den Verarbeiter nicht davon, die Produkte und Einbauanleitungen, sowie evtl. in Bezug genommene allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen, unter Berücksichtigung aller örtlichen Gegebenheiten, der technischen Regelwerke und des aktuellen Standes der Technik selbst zu prüfen. Insbesondere erbringen wir mit unseren Angaben, Empfehlungen und Hinweisen auch im Einzelfall keine Planungsleistungen.


Alle Angaben in unseren Unterlagen, unsere im Einzelfall erfolgende anwendungstechnische Beratung sowie sonstige Empfehlungen gründen sich auf umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen und langjährige Erfahrungen. Sie sind jedoch unverbindlich und befreien den Adressaten, insbesondere Planer und den Verarbeiter nicht davon, die Produkte und Einbauanleitungen, sowie evtl. in Bezug genommene allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen, unter Berücksichtigung aller örtlichen Gegebenheiten, der technischen Regelwerke und des aktuellen Standes der Technik selbst zu prüfen. Insbesondere erbringen wir mit unseren Angaben, Empfehlungen und Hinweisen auch im Einzelfall keine Planungsleistungen.